Evaluation
Evaluationssuite
Wie das Modell gemessen wird: Rekonstruktionsfehler bei fehlenden Daten, Konzept-Proben, Archetyp-Clustering und strikte Validierung auf zurückgehaltenen Daten – interne Evaluation auf einem bewusst kleinen zurückgehaltenen Korpus, vollständig selbstüberwacht.
Protokoll vor Zahlen
Jede Zahl auf dieser Seite trägt dieselben drei Vorbehalte: interne Evaluation, ein bewusst kleines zurückgehaltenes Korpus, selbstüberwachtes Training. Sie begrenzen, was die Ergebnisse bedeuten – starke Belege dafür, was die Architektur lernen kann, keine Benchmark-Behauptungen. Das Protokoll schließt Leckagen strikt aus: Validierungssplits verlaufen entlang ganzer Aufnahmen, nie einzelner Fenster – Ergebnisse werden also nie auf Bewegung erzielt, die das Modell bereits gesehen hat; eine Disziplin, die mit wachsendem Korpus bindender wird.
Wie die Fähigkeiten mit diesem Korpus wachsen sollen, zeigt die Daten-Skalierungsleiter.
Rekonstruktion bei fehlenden Daten
Der Rekonstruktionsfehler wird als MPJPE – mittlerer Positionsfehler pro Gelenk – unter zunehmend schwierigen Ausfallmustern gemessen: verstreute fehlende Gelenke, ganze fehlende Zeitspannen und über die Zeit fehlende Körperregionen. Die Schwierigkeit skaliert genau so, wie sie es sollte: verstreute Lücken sind leicht, zusammenhängende Raum-Zeit-Löcher schwer. Wie das Modell lernt, sie zu füllen, beschreibt die Trainingsdokumentation.
| Ausfallmuster | MPJPE | Einordnung |
|---|---|---|
| verstreute Gelenke | 2,7 cm | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
| fehlende Zeitspanne | 4,2 cm | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
| Region × Zeit | 8,5 cm | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
Konzept-Proben
Eine lineare Probe stellt eine harte Frage sanft: Kann eine gerade Linie durch das eingefrorene Embedding eine physikalische Größe rekonstruieren, von der das Modell nie erfahren hat? Für Körpermechanik-Konzepte ist die Antwort deutlich – Geschwindigkeit, Rumpfneigung und Links-rechts-Knie-Asymmetrie sind linear ablesbar. Genau das ist die beabsichtigte Form der Repräsentation: Das Modell hat ohne ein einziges Label gelernt, wie sich der Körper bewegt.
| Konzept | r² | Einordnung |
|---|---|---|
| Geschwindigkeitsprofil | 0,95 | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
| Rumpfneigung | 0,91 | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
| Knie-Asymmetrie | 0,88 | intern · kleines zurückgehaltenes Korpus · selbstüberwacht |
Struktur ohne Labels
Über Punktmetriken hinaus prüft die Suite, ob der Embedding-Raum organisiert ist: Unüberwachtes Clustering über Bewegungsfenster findet kohärente Bewegungs-Archetypen ohne jeden Event-Feed, und Übergänge zwischen Clustern decken sich mit sichtbaren Veränderungen im Video. Die Zahl der Archetypen und die Qualitätswerte bleiben intern, bis das Korpus groß genug ist, um sie verantwortungsvoll zu veröffentlichen.
Was die Zahlen nicht zeigen – taktischer Kontext, Gegnerdruck, Spielstand – liegt bewusst außerhalb des Rahmens: Das Modell sieht den Körper, nicht das Spielfeld.